Satzung

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§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen “Zati“ mit dem Zusatztitel “ Zentrum für arabisches Theater und Interkulturalität Berlin“ und hat seinen Sitz in Berlin. Er wird in das Vereinsregister in Berlin-Charlottenburg eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz “e.V.“ (Zati e.V. – Zentrum für arabisches Theater und Interkulturalität in Berlin).

(2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck und Aufgaben

Die Tätigkeit des Vereins dient der Völkerverständigung und der interkulturellen Begegnung durch Aktivitäten im Bereich „Theater“. Insbesondere soll er interkulturellen Austausch fördern und Konzepte entwickeln, die die Teilhabe von Menschen am gewachsenen sozialen Umfeld einer Gastkultur zum Gegenstand haben. Ein besonderer Fokus liegt auf Projekten, die interkulturelle Begegnungen durch Theateraustausch mit anderen Kulturen und Maßnahmen interkultureller Verständigung ermöglichen.

Der Verein dient insbesondere dazu, die Begegnungen zwischen arabischen Kulturen und europäischen Kulturen, bzw. der deutschen Kultur durch Theateraktivitäten zu fördern und zu vertiefen.

Die interkulturelle Begegnung soll durch Theater ermöglicht werden, da das Theater auf verschiedenen Ebenen im interkulturellen Kontext wirksam sein kann.

Die Interkulturalität auf der Bühne wird für tiefergehende gesellschaftliche und interkulturelle Dialoge verwendet.

Um die oben genannten Ziele zu erreichen, wird der Verein in unterschiedlichen Bereichen tätig:

(a) Information: Veröffentlichung, Betreuung und Weiterentwicklung von allgemein zugänglichen, zielgruppengerechten, qualitativ hochwertigen und unabhängigen Informationsportalen im Internet sowie Herausgabe von Publikationen für oben genannte Austauschprogramme.

(b) Kompetenzaufbau: Trainings, Seminare und Bildungsveranstaltungen zur Förderung interkultureller Kompetenzen durch Theater, zur Förderung von Qualität in Austauschprogrammen sowie anderer dem Satzungszweck dienender Anliegen.

(c) Konzeptentwicklung: Entwicklung von Qualitätsmerkmalen für Austauschprogramme im Theaterbereich; Evaluation von Austauschprogrammen; Entwicklung und Förderung interkultureller Theaterprojekte.

(d) Wissensaufbau: Untersuchungen, Publikationen und Organisation von Veranstaltungen zur Auseinandersetzung und zur Förderung der Auseinandersetzung mit den Themen Theater, Kultur, Interkulturalität und seinen interdisziplinären Bezügen, die der interkulturellen Begegnung und Verständigung zwischen Kulturen dienen (beispielhafte Projekte: interkulturelle orientierte Lesungen, Theateraufführungen, Theaterworkshops, Gastspiele, Vorträge und Diskussionen, Theater-Clubs u.a.).

§3 Gemeinnützigkeit und Überparteilichkeit

1. Der Verein ist selbstlos und nicht auf Gewinn gerichtet. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschafliche, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabeordung von 1977 in der jeweils gültigen Fassung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuer-begünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

2. Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch neutral. Er lässt in seiner Arbeit Raum für verschiedene religiöse und weltanschauliche Beweggründe für die Beteiligung an Unternehmungen interkultureller Verständigung. Der Verein wird keine Person wegen ihres Geschlechts, ihrer Abstammung, aus rassistischen Gründen, wegen ihrer Sprache, ihrer Heimat und Herkunft, ihres Glaubens, ihrer religiösen oder politischen Anschauungen oder ihrer Sexualität benachteiligen oder bevorzugen. 

§4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann werden, wer sich zum Vereinszweck bekennt und das Anliegen des Vereins unterstützt. Der Mitgliedsantrag bedarf der Schriftform. Über die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder entscheidet der Vorstand unabhängig.
  2. Der Beschluss wird dem Antragstellenden schriftlich mitgeteilt. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragstellenden die Gründe mitzuteilen.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet:

a) bei natürlichen Personen durch deren Tod, bei anderen Mitgliedern mit der Auflösung der Mitgliedschaft.

b) nach schriftlichem Vereinsaustritt eines Mitgliedes zum Ende des Kalenderjahres. Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen.

c) Durch Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied die Vereinssatzung vorsätzlich verletzt oder das Ansehen oder die Interessen des Vereins in erheblicher Weise geschädigt hat.

d) Bei Mitgliedern, die sich trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge in Verzug befinden, durch Beschluss des Vorstandes.

2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis.

§6 Rechte und Pflichten

Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Regeln des Vereins sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten. Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet.

§7 Mitgliedsbeitrag

1. Von Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.

2. Höhe und Fälligkeit der Beiträge ist in der jeweils aktuellen Beitragsordnung aufgeführt.

3. In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand Beiträge durch Beschluss ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§8 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und die Mitarbeitenden des Vereins.
  2. Die Mitarbeitenden des Vereins erhalten eine angemessene Vergütung.

§9 Vorstand

(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Dabei ist er im Innenverhältnis an Richtlinien-beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Im Übrigen sind seine Mitglieder an Aufträge und Weisungen nicht gebunden, sondern nur dem Wohl des Vereins und dessen satzungsgemäßen Zwecken verpflichtet.

(2) Der Vorstand besteht aus:

(a) dem Vorsitzenden

(b) dem stellvertretenden Vorsitzenden und

(c) dem Kassenwart

(3) Im Sinne der Vereinsziele sollen sich der Vorstand, sowie die Mitarbeitenden aus Mitgliedern unterschiedlicher Nationalitäten und kultureller Hintergründe zusammensetzen, wenn es möglich ist.

(4) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben so lange im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.

(5) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

(6) Der Verein wir gerichtlich und außergerichtlich durch den Ersten Vorsitzenden oder zwei adndere Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten oder durch dem/der Geschäftsführer/in mit Vollmacht vom Vorstand.

§10 Aufgaben des Vorstands

  1. Die Verwaltung des Vereins, die Vorbereitung und Durchführung der Vereinsprojekte, einschließlich der damit in Zusammenhang stehenden Verantwortung für die Finanzen in den Grenzen des Haushaltsplanes, werden vom Verein unmittelbar dem Vorstand übertragen.
  2. Dem Vorstand kann bei Bedarf die Unterstützung einer Geschäftsstelle mit weiteren unterstellten Mitarbeitenden zugeordnet werden, welche nicht Mitglied des Vereins sein müssen.
  3.  Ausführung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins.
  4. Vorbereitung, Einberufung und Durchführung der Projekte des Vereins.
  5. Ausarbeitung und Verantwortung über die Umsetzung der Strategie des Vereins.
  6. Finanzplan, Durchführung der Finanzgeschäfte, Buchführung und Erstellung des Jahresberichtes.
  7. Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.
  8. Vertretung des Vereins nach außen.

§ 11 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliedersammlung ist mindestens einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.

(2) Zu der Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von vier Wochen vor dem Termin

schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

(3) Jedes Mitglied kann bis zu 14 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung stellen.

(4) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden geleitet.

(5) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

- die Entgegennahme der Vorstandsberichte

- Wahl des Vorstandes

- Schaffung einer Beitragsordnung und ihrer Änderung

- Beschluss über die Erhebung einer Umlage

(6) Aktive Mitglieder sind stimmberechtigt. sie können sich in der Mitgliederversammlung durch schriftlich bevollmächtigte volljährige Vereinsmitglieder oder Familienmitglieder vertreten lassen. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst.

(7) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches die gefassten Beschlüsse wiedergibt. Das Protokoll ist durch den Vorsitzenden, bzw. die Vorsitzende zu unterzeichnen.

§ 12 Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand einzuberufen, sofern dies im Interesse des Vereins erforderlich ist.
  2. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie eine ordentliche Versammlung.

§ 13 Datenschutz

Im Rahmen der Mitgliederverwaltung werden von den Mitgliedern folgende Daten erhoben (Name, Vorname, Anschrift, Telefon, E-Mail u.a). Diese Daten werden im Rahmen der Mitgliedschaft verarbeitet und gespeichert und werden nicht ohne Zustimmung der Betroffenen an Dritte weitergegeben.

§14 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende, bzw. die Vorsitzende und sein(e)/ ihr(e) Stellvertreter/in gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidator/innen.

3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft. Die Beschlüsse bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§15 Übergangsklausel

Die Gründungsversammlung ermächtigt die Mitglieder des Vorstands, Änderungen dieser Satzung vorzunehmen, die – ohne dass die Ziele des Vereins wesentlich verändert werden – für die Eintragung ins Vereinsregister und Erlangung der Gemeinnützigkeit notwendig sind. Diese Änderung sind den Vereinsmitgliedern auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben.

 

§16 Schlussbestimmungen

  1. Personenbezeichnungen in der Satzung gelten für beide Geschlechter.
  2. Die Satzung tritt mit Beschluss der Gründungsversammlung am 06.06.2015 in Kraft, in ihrer rechtsverbindlichen Außenwirkung erst mit der Eintragung ins Vereinsregister.
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